Ministerin Schulze: Wir müssen die großen gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft meistern / Auftaktveranstaltung zum Wissenschaftsjahr 2012 in Berlin

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilt mit:

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat gestern Abend gemeinsam mit ihrer Amtskollegin Theresia Bauer aus Baden-Württemberg in Berlin ihre wissenschaftspolitischen Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung vorgestellt. „Wir benötigen eine Wissenschaft, die tradierte Pfade verlässt und neue Wege und Ziele definiert. Gemeinsam mit der Gesell­schaft, der Politik und Wirtschaft müssen die großen Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden“, sagte Wissenschaftsministerin Schulze bei der Auftaktveranstaltung „Transformatives Wissen schaffen“. „Dazu müssen wir über rein technologische Lösungen hinausdenken.“

Die Auftaktveranstaltung leitet die Veranstaltungsreihe „Transformatives Wissen schaffen“ für das Wissenschaftsjahr „Nachhaltigkeit/ Zukunfts­projekt Erde“ ein. Mit dieser Veranstaltung seien Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen Pioniere im Wissenschaftsjahr für Nachhaltig­keit, betonte Ministerin Bauer. Professor Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, ergänzte: „In den letzten 20 Jahren hat sich die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung zu einem methodisch etablierten Forschungsfeld entwickelt – doch trotz ihrer wachsenden gesellschaftlichen Bedeutung fristet sie im Wissenschafts­system weiterhin ein Nischendasein.“

In der ganztägigen Veranstaltung diskutierten knapp 200 Teilneh­mer/innen Anforderungen, Stand und wissenschaftspolitische Konse­quenzen einer „transformativen“ Wissenschaft, also einer Wissenschaft, die Transformationsprozesse zu mehr Nachhaltigkeit aktiv mitgestaltet. Gastgeber war die NRW-Landesvertretung in Berlin.

Initiatoren der Veranstaltungsreihe, die sich über das gesamte Wissen­schaftsjahr „Nachhaltigkeit/Zukunftsprojekt Erde“ im Jahr 2012 erstreckt, ist der NaWis-Verbund, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das Ecological Research Network (EcoRNet) der freien Umweltforschungsinstitute (Ecologic Institut, ISOE, IÖW, IFEU, Öko-Institut, Wuppertal Institut).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.


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