Ministerin Löhrmann begrüßt Einigung zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR)

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die nordrhein-westfälische Schulministerin und stellvertretende Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Sylvia Löhrmann, begrüßt die heute gefundene Einigung zur Einstufung von beruflichen und allgemeinbildenden Abschlüssen in den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR), der heute in Berlin unter ihrer Mitwirkung erzielt worden ist. Dabei werden – ähnlich wie in Frankreich - die allgemeinbildenden Abschlüsse bei der Einordnung in den nationalen Qualifikationsrahmen zunächst ausgespart.

Erfreulicherweise hätten im Vorfeld entstandene Irritationen beseitigt werden können. Ministerin Löhrmann betonte: „Die Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung hat für die Kultusminister nie in Frage gestanden.“ Die jetzt gefundene Lösung sei richtig, so die Ministerin weiter. Sie selbst habe bereits im vergangenen Jahr im Berufsbildungsausschuss des Landes NRW für diese Variante geworben, bei der die allgemeinbildenden Abschlüsse aus dem jetzigen Prozess der Einordnung herausgenommen werden. Dadurch entstehen den Schülerinnen und Schülern keinerlei Nachteile.

Die nationalen Qualifikationsrahmen bilden die Basis für den Europäischen Qualifikationsrahmen. Dieser soll es Arbeitgebern ermöglichen, das Qualifikationsniveau von Bewerberinnen und Bewerbern besser einschätzen zu können, und somit die Mobilität von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern innerhalb der EU erleichtern.

Den Text der Vereinbarung zum Deutschen Qualifikationsrahmen finden Sie hier (PDF, 104 KB).


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