Medienstaatssekretär Eumann fordert Konzept zu Informations- und Kommunikationstechnologien von Bundeswirtschaftsminister Brüderle: „Deutschland riskiert bei Zukunftstechnologien in Bedeutungslosigkeit zu fallen.“
Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:
Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann fordert Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle auf, das bereits im Dezember 2009 versprochene Konzept zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) vorzulegen: „Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen die Voraussetzungen für den digitalen Datenschutz und ein flächendeckendes schnelles Internet so schnell wie möglich geschaffen werden. Der Bund muss die Dringlichkeit dieses Themas erkennen. Wenn Deutschland hier den Anschluss verpasst, riskiert es bei den Entwicklungen von Zukunftstechnologien in die Bedeutungslosigkeit zu fallen.“
Bundeswirtschaftsminister Brüderle hatte beim vierten IT-Gipfel im Dezember 2009 in Stuttgart angekündigt, das neue IKT-Konzept bis zum Sommer 2010 vorzustellen. Danach sei insbesondere der zügige Ausbau der Breitbandnetze von großer Bedeutung. Brüderle in seiner Pressemitteilung vom 8. Dezember 2009: „In den folgenden Jahren kommt es darauf an, die Infrastrukturen zu intelligenten digitalen Netzen auszubauen und das Internet der Zukunft zu gestalten. All diese Aspekte wird die Bundesregierung in einer neuen IKT-Strategie zur digitalen Zukunft bündeln, die wir bis Sommer 2010 erarbeiten wollen.“ Dazu Staatssekretär Eumann: „Es ist höchste Zeit, den Worten nun endlich Taten folgen zu lassen.“
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.