Call for Sessions
Bis zum 14. April konnten Sie Vorträge einreichen. Diese können Sie nun bewerten und in den EtherPads kommentieren.
Sessions einreichen bis zum 14.04.2013
Ihr Vortrag auf dem Zukunftsforum „Digitale Bürgerbeteiligung“
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zukunftsforums „Digitale Bürgerbeteiligung“ und Nutzer von www.nrw.de/opennrw!
Mit unserem „Call for Sessions“ haben wir Sie darum gebeten, Vorschläge für interessante Vorträge einzureichen.
Nach Ablauf der Frist haben uns 25 (!) Vorschläge erreicht. Darüber freuen wir uns sehr – zumal es sich um wirklich spannende Themen handelt, die wir am liebsten alle berücksichtigen würden. Leider ist dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Daher ist uns die Entscheidung für eine Auswahl auch sehr schwer gefallen.
Dennoch: Entgegen der ursprünglichen 6 Vorträge, die für den so genannten „Slot 2“ der Veranstaltung vorgesehen waren, haben wir uns dazu entschieden, 12 Vorträge für das Zukunftsforum anzunehmen.
Neben der Anzahl an „Bewertungen“ war dabei für uns vor allem entscheidend, welchen qualitativen Input und verallgemeinerbaren Erkenntnisgewinn wir durch die Vorträge für die geplante Open.NRW-Strategie erwarten können – etwa: Welche Chancen bietet Open Government für NRW? Welche offenen Daten werden wie bereitgestellt? Wie könnte ein Musterprozess der Beteiligung aussehen? Welche neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Bürgerinnen/Bürgern kann es geben?
Folgende Vorträge wurden vor diesem Hintergrund ausgewählt:
Session 1:
- OpenData durch Offene Standards (Michael Stehmann, Free Software Foundation Europe)
- Intelligenter Umgang mit großen Datenmengen (Mateusz Pomietlo)
Session 2:
- Open Data im ÖPNV (VRR Expertenteam, VRR AöR)
- OpenStreetMap / Radverkehrsnetz NRW (Ingo Wichmann, Linuxhotel GmbH)
Session 3:
- OpenData - the Cologne way (Sabine Möwes, Stadt Köln)
- Open Data oder Open Service? Von Schnarchdaten und (falschen) Transparenzversprechen (Claus Arndt, Stadt Moers)
Session 4:
- Evaluation von Bürgerbeteiligung (Dennis Frieß, Sozialwiss. Inst. der Heinrich-Heine-Universität)
- Mehr Beteiligung durch Motivation (Vadym Neklyudov, Fachhochschule Düsseldorf)
Session 5:
- Was macht Online-Dialoge erfolgreich? (Volker Vorwerk, buergerwissen)
- StadtWikis als Zukunftsforen (Stephan Tanneberger, Wikis im Westen / StadtWiki-Gesellschaft)
Session 6:
- Parlamentsdebatten in 3D?! (Andreas Blätte, Universität Duisburg-Essen)
- Wikipedia: Eine Chance für Parlamente?! (Olaf Kosinsky, Wikipedia)
Übersicht aller eingereichten Vorträge:
Kompetenznetz Bürgerhaushalt
Open.NRW-Strategie
Open Government in den Kommunen - Wie kann das Land helfen?
Die Kommunen sind die Orte, wo Politik und Realität für die Bürger am unmittelbarsten aufeinander treffen. In diesem Beitrag soll der Frage nachgegangen werden, welche Instrumente das Land NRW entwickeln und welche Anreize es setzen kann, damit die neue Kultur der Offenheit in den Kommunen möglichst vielfältige Blüten treibt. Wie kann der zivilgesellschaftliche Wissensaustausch kommunenübergreifend unterstützt werden?
Mehr dazu im Padbuergerwissen
Beteiligung
Argumentieren, Votieren, Repräsentativität und die Weisheite der Vielen
Die Debatte um Bürgerbeteiligung wird von 2 Anforderungen geprägt: 1. repräsentative Zusammensetzung, 2. das bessere Argument soll sich durchsetzen (Deliberation). Aber, diskutierende Gruppen liefern oft schlechte Ergebnisse. Besser ist, Personen unabhängig über Alternativen votieren zu lassen. Es kann auch gezeigt werden, dass Repräsentativität oft unerheblich ist. Was folgt hieraus für innovative Formen der Bürgerbeteiligung?
Mehr dazu im PadDEMOS Ges. f. E-Partizipation mbH
Beteiligung
Y_Titty, Sixtus und die Unbekannten
Kaum jemand kennt gleichzeitig beide: Die YouTube-Comedy-Truppe Y_Titty und den Netzapostel Sixtus mit seiner Sendung Elektrischer Reporter. Darin liegt ein Problem, wenn es um Bürgerbeteiligung im Netz geht. Die Zielgruppen sind so fragmentiert, dass es selten gelingt aus allen relevanten Gruppen Vertreter an einen virtuellen Tisch zu bekommen. Wie gestaltet sich also die Zukunft der E-Partizipation und wo liegen die Chancen im Echtzeitweb für die Beteiligung von Bürgern?
Mehr dazu im Padbuergerwissen
Offene Verwaltungsdaten (Open Data)
Lesbare Haushalte als Beispiel verständlicher offener Daten
Ein Bestandteil von Bürgerhaushalten sind Lesbare Haushalte. Darin erläutert die Verwaltung verständlich die Ausgaben und Einnahmen der Stadt oder Gemeinde. Im Unterschied zur üblichen Diskussion um open data werden dabei nicht nur Zahlen veröffentlicht, sondern diese werden auch textlich erläutert. Im Sinne der Barrierefreiheit und Verständlichkeit scheint dieses Vorgehen zielführender zu sein. Was folgt daraus für die Diskussion um open data?
Mehr dazu im Pad


