Minister Karl-Josef Laumann: „Ein beispielhafter Einsatz für das Wohl älterer Menschen“ / Verdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:
„Sie erhalten diese Auszeichnung für Ihre herausragenden Verdienste um die Verbesserung der gesundheitlichen und sozialen Lebensbedingungen für Menschen im höheren Lebensalter“, sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (22. Dezember 2009) in Düsseldorf anlässlich der Verleihung des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch. Hirsch ist seit 1991 Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie und -psychotherapie sowie des Gerontopsychiatrischen Zentrums der Rheinischen Kliniken Bonn. Dort kümmert er sich um ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen.
„Als Gesundheits- und Sozialminister von Nordrhein Westfalen ist es mir ein besonderes Anliegen, dass ältere Menschen möglichst lange am aktiven Leben teilhaben können“, sagte Laumann. Dafür sei die Unterstützung aller gesellschaftlichen Kräfte nötig. „Sie haben durch Ihren beispielhaften und unermüdlichen Einsatz wichtige Impulse gegeben und maßgeblich dazu beigetragen, dass neue Hilfsangebote für die Betroffenen und ihre Angehörigen entstanden sind“, erklärte der Minister.
Neben seinem eigentlichen Fachgebiet sei Rolf Dieter Hirsch auch im Bereich der Pflege und Altenpflege oft ein gefragter und hoch geschätzter Ratgeber. „Mit Ihrem großen Engagement zur Verbesserung der Situation älterer Menschen unterstützen Sie nicht zuletzt auch das Bemühen der Landesregierung um eine sachgerechte und ausgewogene Politik zum Wohle der Betroffenen“, so Laumann. Er dankte Hirsch dafür ausdrücklich.
Informationen zur Person:
Prof. Hirsch ist seit 1991 Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie und -psychotherapie sowie des Gerontopsychiatrischen Zentrums der Rheinischen Kliniken Bonn.
- Ende der 80er Jahre: Ehrenamtlicher Lehrauftrag im Fach Psychogerontologie an der Uni Erlangen
- 1989 bis 2001: Koordination der „Arbeitstagung für Psychotherapie im Alter“ in Bonn
- Ende der 80er Jahre bis 2007: ehrenamtliche Übernahme von Vorlesungen für den Fachbereich „Sozialwesen“ der Universität Kassel zum Thema Gerontopsychiatrie; Mitwirkung bei Prüfungen
- 1992: Ehrenamtlicher Gründungsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie; Leitung der Gesellschaft bis 2003
- 1997: Gründung der „Bonner Initiative gegen Gewalt im Alter e.V: - Handeln statt Missbrauch“, seither Leitung der Initiative
- 1997: Honorarprofessor an der Universität Kassel
- Seit 1998: ehrenamtliche Tätigkeit in der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V.
- Seit 1999: Vorstandsmitglied des Kuratoriums Deutsche Altershilfe
- Seit 2007: ehrenamtlicher Präsident der Deutschen Akademie für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e. V.
- Seit 2009: Fort- und Weiterbildung von Ärzten, Pflegepersonal und anderen Berufsgruppen aus dem Bereich der Altenhilfe
Hinweis an die Redaktion: Fotos finden Sie auf der Internetseite www.mags.nrw.de unter „Presse-Fotos“.
Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.