Ministerpräsident Rüttgers besucht Shanghai / Huawei weitet Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen aus / Rüttgers wirbt in Shanghai für Investitionen in Nordhrein-Westfalen
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Die Staatskanzlei teilt mit:
Der chinesische Hightech-Konzern Huawei wird seine Aktivitäten in Nordrhein-Westfalen ausweiten und mehrere Hundert neue Arbeitsplätze schaffen. Dazu zählt der Ausbau der Europazentrale in Düsseldorf sowie die Errichtung eines Innovationszentrums.
Das ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers und der Huawei-Spitze, dass heute (19. November 2009) in der chinesischen Finanzmetropole Shanghai stattfand. Eine entsprechende Erklärung wurde von beiden Seiten im Anschluss an das Gespräch unterzeichnet. An dem Gespräch nahm auch der Vorstandsvorsitzende von Vodafone Deutschland, Friedrich Joussen, teil. Die Errichtung des Innovationszentrums soll im nächsten Jahr (2010) mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 20 Millionen Euro beginnen. Allein hier entstehen 200 zusätzliche Arbeitsplätze, vor allem für Entwicklungsingenieure.
„Nordrhein-Westfalen will zum China-Zentrum in Deutschland und Europa werden. Die heutige Entscheidung ist dabei ein wichtiges Signal.“, sagte Rüttgers. Zudem zeige die Vereinbarung, dass sich chinesische Unternehmen bei uns wohl fühlen. „Die Landesregierung hat darauf gesetzt, Innovationen zu stärken und ein kreatives Umfeld zu schaffen. Dieser Kurs zahlt sich aus.“
Zuvor hatte Rüttgers in Shanghai die Standort-Kampagne des Landes „We love the New“ präsentiert. „Nordrhein-Westfalen ist eine gute Adresse und ein wirtschaftliches Schwergewicht mitten im Herzen Europas“, sagte der Ministerpräsident. In dem Zusammenhang warb er für die Vorteile des Landes: „Wir liegen zentral inmitten eines riesigen Absatzmarktes. Wir haben eine hervorragende Infrastruktur und hoch qualifizierte Fachkräfte. Und: Wir bemühen uns um Investoren und Unternehmen.“ Rüttgers betonte, über die Hälfte der umsatzstärksten deutschen Firmen hätten ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen. „Fast 10.000 ausländische Unternehmen steuern von hieraus ihre Deutschland- und Europageschäfte. Wir sind das Exportland Nummer 1 und das wirtschaftlich erfolgreichste Bundesland. Wäre unser Land ein eigener Staat, wären wir unter den Volkswirtschaften weltweit auf Platz 17.“
Am Freitag (20. November 2009) wird Ministerpräsident Rüttgers in der chinesischen Partnerprovinz Sichuan erwartet. Die Hauptstadt Chengdu ist die letzte Station seines einwöchigen China-Besuchs mit einer über 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation. Vor Shanghai hatte Rüttgers auch Peking und mit Nanjing die Hauptstadt der Partnerprovinz Jiangsu besucht. Im Mittelpunkt der Reise steht der Ausbau der wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit China und den Partnerprovinzen.
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