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Zwischenbilanz

Unter dem Titel "Vorbeugung funktioniert - Zwei Jahre Erfahrungen aus dem Modellvorhaben 'Kein Kind zurücklassen!'" haben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, ein erstes Zwischenfazit gezogen.

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Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor


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Die Landesregierung verfolgt eine Politik der Vorbeugung. Beispielhaft dafür ist das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“.

Gemeinsam mit der  Bertelsmann Stiftung möchte das Land Nordrhein-Westfalen die Weichen für eine bessere Bildungs- und Vorbeugungsarbeit stellen. Im Mittelpunkt steht der Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten – von der Geburt bis zum Eintritt in das Berufsleben.


Dazu gehören unter anderem

  • präventive Leistungen im Bereich der Frühen Hilfen,
  • Unterstützungen im Übergang Schule und Beruf,
  • Beratungsleistungen für Familien oder auch die
  • Kooperation so unterschiedlicher Bereiche wie Schule, Gesundheitswesen, Kultur, Freizeit, Sport und eben auch Familie.

„Wir dürfen uns nicht erst dann um Kinder und Jugendliche kümmern, wenn sie in eine Notlage geraten sind, sondern müssen so früh wie möglich dafür sorgen, dass sie erst gar nicht in Not geraten“, so Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Es muss deshalb vor allem um jene Kinder gehen, die - aus welchem Grund auch immer - von Geburt an schlechte Startbedingungen hatten.“

Bei „Kein Kind zurücklassen!“ werden seit Anfang 2012 insgesamt 15 Städte und 3 Kreise dabei unterstützt, kommunale Präventionsketten aufzubauen. Gemäß dem Grundsatz „vorbeugen ist besser als heilen“ sollen in den Modellkommunen die vorhandenen Kräfte und Angebote gebündelt werden. Auf diese Weise sollen spätere, aufwendige Interventionen in das Familienleben vermieden werden, die gleichzeitig die Kommunen haushaltlich immer stärker belasten.

Geschehen soll dies durch eine bessere Vernetzung und Koordination vor Ort, wobei wichtige Übergänge in der Kindheits- und Jugendphase in den Blick genommen werden. Dies kann der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Schule sein, aber auch die Kooperation so unterschiedlicher Bereiche wie Schule, Gesundheitswesen, Kultur, Freizeit, Sport und eben auch Familie. „Kinder dürfen in keiner Phase ihres Lebens zu Außenseitern und Einzelkämpfern werden, deren Lebenswege im schlimmsten Fall in Sozialhilfekarrieren und Kriminalitätsbiografien münden“, so Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Zur Begleitung und Unterstützung der 18 Modellkommunen ist im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet worden. Sie unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung ihrer jeweiligen Ziele.

Das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ ist in der ersten Phase bis 2015 angelegt. Beabsichtigt ist eine Fortsetzung bis 2020.

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Hier finden Sie ausführliche Informationen zur Zwischenbilanz „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“.

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