Minister Guntram Schneider hat Sozialbericht NRW 2012 vorgestellt

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Sozialbericht NRW 2012: Junge Menschen sind besonders von Armut betroffen

Mit dem Sozialbericht NRW 2012 hat Sozialminister Guntram Schneider in Düsseldorf neueste Zahlen zur Armuts- und Reichtumsverteilung in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. „Die soziale Schere in unserem Land geht immer weiter auseinander, obwohl wir ein positives Wirtschafts­wachstum haben“, betonte der Minister. Immer mehr Menschen gelten als einkommensarm. Neuester Trend, so Schneider: „Mittlerweile sind immer mehr junge Erwachsene betroffen, die prekär beschäftigt sind.“

Nach dem Bericht waren im Jahr 2011 rund 2,8 Millionen Menschen in NRW einkommensarm, unter ihnen 643.000 Jugendliche. Ein Jahr zuvor waren es rund 200.000 Menschen weniger. „Der Anstieg dieser soge­nannten Armutsrisikoquote von 14,7 auf 15,8 Prozent liegt zwar im westdeutschen Trend, zeigt aber, dass immer mehr Menschen in unse­rem Land von der wirtschaftlichen Entwicklung abgehängt werden und von Armut bedroht sind“, sagte Schneider. Als einkommensarm gelten Personen, deren Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Ein­kommens der Gesamtbevölkerung beträgt. Dieses lag 2011 bei 1.395 Euro; demnach gelten Personen in Einpersonenhaushalten als einkom­mensarm oder armutsgefährdet, wenn ihr Einkommen unter 833 Euro beträgt.

Den aktuellen Sozialbericht zum Download finden Sie hier.


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